Eine persönliche Perspektive
Mich hat es schon immer gereizt, scheinbar unangreifbare Charaktere zu demontieren – Menschen, die von Wohlstand, Privilegien und einer Welt umgeben sind, die sie scheinbar vor den Konsequenzen ihres Handelns schützt. Die Geschichte zu Sweet Home habe ich gemeinsam mit meiner Freundin Isabelle in nur zwei Tagen während unseres Aufenthalts in Thailand geschrieben. Aus einer Idee wurde dabei sehr schnell ein konkretes Filmprojekt. Isabelle machte es möglich, eine für die Geschichte perfekte Location zu finden und zu organisieren – und vor allem, dass ich dort tatsächlich drehen durfte. Manchmal kommen die richtige Geschichte, der richtige Ort und der richtige Moment einfach zusammen. Sweet Home war einer dieser Momente.