Eine persönliche Perspektive
Heute betrachtet bin ich mit dem Ergebnis von Deadly Heart nicht mehr in allen Punkten zufrieden. Aber damals war ich unglaublich stolz auf diesen Film. Es war der erste Kurzfilm, bei dem ich gleichzeitig die Regie übernommen und selbst hinter der Kamera gestanden habe. Ich musste mir vieles noch selbst erarbeiten und habe dabei eine Menge gelernt. Deadly Heart ist deshalb für mich weniger ein Film, den ich heute noch genauso drehen würde, sondern vielmehr ein wichtiger Teil meiner Entwicklung als Filmemacher. Die Möglichkeiten und meine Arbeitsweise haben sich seitdem stark weiterentwickelt – heute arbeite ich wesentlich professioneller, gezielter und mit einem ganz anderen technischen und filmischen Anspruch. Trotzdem blicke ich gerne auf diesen Film zurück. Er zeigt, wo ich angefangen habe – und wie weit ich mich seitdem entwickelt habe.